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Spiel und Kreativität: Drucken E-Mail
Spielen ist die ursprüngliche Lebensenergie jedes Lebewesens und damit eine Grundvoraussetzung für Lernen und Leben. Jedes Kind kommt mit diesem natürlichen Bedürfnis auf die Welt. Durch seine Neugierde und Lust lernt es in jedem Augenblick und entwickelt sich weiter.
In der Tierwelt spielen zum Beispiel nicht nur die Kleinen sondern auch die Großen.
Im Natur- und Waldkindergarten spielen die Kinder mit Naturmaterialien, d.h. sie kommen mit lebendigem Material in Berührung, das vergänglich und veränderbar ist.
Spieltrieb und Kreativität sowie Phantasie können auf natürliche Art und Weise gelebt und frei entfaltet werden:
  • Der Stock wird heute zur Angel und morgen zum Zauberstab.
  • Tannenzapfen stellen Figuren dar, wir bauen gemeinsam ein Iglu, aus Herbstblättern basteln wir eine Kette etc..
  • Die Kinder hören Insekten auf der Sommerwiese, beobachten Käfer und Ameisen bei ihrem emsigen Tun.
  • Die Kinder sind ständig auf Entdeckungsreise und nehmen die täglichen Veränderungen wahr.
  • Es gibt kein vorgefertigtes Spielzeug. Neugierde und der Wunsch auszuprobieren werden geweckt.
  • Gerade in der heutigen Zeit, die sich durch Reizüberflutung, Medien und Konsumzwang auszeichnet, ist das Leben, Spielen und Lernen in der Natur für Körper, Geist und Seele jedes Kindes lebensnotwendig.
  • Das pädagogische Personal soll die Kinder in erster Linie begleiten und weniger anleiten.
  • Der Erzieher hilft dem Kind möglichst nur bei Bedarf (z.B.: wenn es um Hilfe bittet), und dann unter dem Aspekt der Hilfe zur Selbsthilfe (vgl. Montessori: “Hilf mir, es selbst zu tun!“).